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preussischblau

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Dienstag, 14. Februar 2017, 20:27

Wow, das ist ein überaus großzügiges Angebot. Aber... ich würde an Deiner Stelle nicht die Helden Deiner Jugend in die Fremde schicken. Ich hatte meine viele Jahre unbeachtet in diversen Kellern, und eines Tages erblickten sie wieder das Tageslicht. Ich habe die Befürchtung, dass Du den Schritt eines Tages bereuen könntest. Selbst wenn man sie nur ein Mal im Jahr, vielleicht zu Weihnachten, im Keller besucht ein ein paar Minuten in die Vergangenheit gebeamt wird, ist es das wert, die Figuren aufzuheben, finde ich. Sind ja schließlich Zeugen der Vergangenheit. Aber auf Fotos bich ich schon gespannt. :rolleyes:

Ich weiß Dein großzügiges Angebot wirklich zu schätzen! Nur besteht derzeit kein Mangel an Rohstoffen; ich habe eine große Kiste Zinnschrott geschossen, der Rüstungsnachschub ist gesichert und ich werde in vollkommen unregelmäßigen Abständen weiter berichten. 8o

Viele Grüße, Stefan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »preussischblau« (14. Februar 2017, 20:50)


preussischblau

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Montag, 20. Februar 2017, 11:14

Landschaft in der Kiste

Und nun zu etwas ganz Anderem …

Angeregt durch die tollen Platten der Tactica und weil die ersten Figuren-Bases jetzt schon fertig sind wird es Zeit für ein wenig Landschaft. Aber ich werde das Pferd von hinten aufzäumen: Die erste Frage ist die, wohin mit den Geländeteilen? Denn meiste Zeit werden sie ja verstaut zubringen müssen.

Weil ich meine Spielsachen gerne in neutralen Behältnissen verstecke, kommen auch diesmal die genormten Euro-Kisten zum Einsatz. Die gibt es in vielen Größen, mit Deckel, lassen sich prima (bis zur Decke) stapeln. Das Innenmaß ist etwa 56 x 35 cm, etwas weniger, damit nix verklemmt.



Ich möchte kleine Wäldchen, einen Weiher oder Tümpel, eine Gebäuderuine und ein paar Hecken. Eine passende dünne Multiplex-Platte stand noch herum, das Wochenende war also kein Hinderungsgrund. Ich habe die Teile nicht wie oft zu sehen kurvig ausgeschnitten, sondern gerade, damit die ebenfalls geraden Bases der Figuren besser dranpassen, denn die Geländeteile werden (abgesehen vom Haus) nicht begehbar sein. Außerdem kann man die Elemente dann leichter zu Gruppen zusammenstellen, z.B. ein größeres Wäldchen.



Damit das Puzzle später leichter zu lösen ist, kommen an zwei gegenüberliegenden Elementen Nummern dran. Das werden später bunten Blumen. Dann geht das Einräumen später leichter (gelbe Blumen müssen neben gelben Blumen liegen).






Es kommen die billigen Bäume zum Einsatz, zum Stecken, damit sie gut in der Holzplatte halten. Die sind hoffentlich robust genug. Höher als 20 cm dürfen die nicht werden, die Kiste ist das Limit. Erstmal Löcher rein und die Position ausprobieren.



Erst mal eine Stellprobe - ja, passt.



Dann fett Holzleim drauf



Wasser dazu und verteilen



Ich bin des nächtens im Dauerregen zum Spielplatz geschlichen und habe ein Glas voll Sand aus der Sandkiste gemopst. Der wird erst getrocktnet und dann aufgestreut.



Feste Wasser und Holzleim drauf.



Die vorgebohrten Löcher sind zugelaufen; gut, dass es gestern Schaschlik gab.



Alles bombenfest angetrocknet. Aber die hohen Kanten gefallen mir gar nicht, die müssen abgefeilt werden. Das knirscht ganz schön, wenn die Holzraspel über die festgeklebten Steinchen schrappt. Nicht elegant, aber funktioniert.



Abtönfarbe drauf



Löcher müssen trotzdem nachgebohrt werden. 3,5 mm passen exakt, so dass die Heki Bäumchen mit etwas Druck reingesteckt werden können.



Neben den Bäumen soll auch ein bisschen Gras auf das Landschaftsteil. Holzleim hält alles fest.



Grüner Turf, geriebener Schaumstoff als Grundlage, damit die mit dem Grasomaten aufgebrachten Fasern besser halten. Die Klammer mit dem Gegenpol ist schon angeklemmt, alles gut angefeuchtet.



Jede Menge Fasern verschiedener Farben und Längen werden mit dem Grasomaten aufgeschossen, dazu ein bisschen Islandmoss und was mir so in die Finger fiel. Soll ja ein ungepflegter Boden in einem lichten Wäldchen sein. Die gelben Blüten dienen wie oben beschrieben als Hinweis für das spätere Einsortieren der Elemente in die Transportbox



Alles trocken und mit Haarspray ("Mega") fixiert, jetzt die Bäume in die Löcher geklebt.



Parallel dazu hab ich noch ein paar Einzelbäume mit Bases versehen - gleiche Technik. Der Boden wird noch ein bisschen graniert.



Der erste Bustein ist an Ort und Stelle und ist fertig zum Einsatz.Die anderen werde ich nach Lust und Laune ergänzen, jetzt erstmal wieder Figuren. Bisschen Abwexlung ist nett.



edit: Typos

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »preussischblau« (20. Februar 2017, 11:24)


Riothamus

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Montag, 20. Februar 2017, 14:33

:thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.
Gruß

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Dareios

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Dienstag, 21. Februar 2017, 00:13

Coole Idee! Der Transport geht dann sicherlich sehr einfach von der Hand.

preussischblau

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Sonntag, 19. März 2017, 12:30

Moin,

Hier wieder mal ein kleines Update. Nachdem die ersten Bases mit Teddyfell nicht auf ungeteilte Begeisterung gestoßen sind, habe ich mal welche mit anderer Technik gemacht, wie man das so kennt: Sand mit Holzleim plus Steinchen, grundieren und trockenbürsten, dann fertige Grasbüschel drauf.

Hier der Teddy zum Vergleich:



Hier die neuen









Bleibt immer noch die Frage, wie die Spielplatte zu gestalten ist, damit das einigermaßen zusammenpasst. Aber eins nach dem anderen. Für die Fotos hats ein Verpackungskarton getan.

Gruß, Stefan

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Montag, 20. März 2017, 12:02

Schön, dass es bei Dir weitergeht. Mir gefallen beide Basierungen, auch wenn ich so eine eher detailverliebte Basierung bei eher rudimentär bemalten Minis etwas eigenwillig finde. Aber ich bin ja auch eigenwillig. :D

Eine Frage hätte ich aber. Sind das überkreuzte Bandeliers? Sieht irgendwie bei Deinen preußischen Musketieren so aus, als ob die ein Säbelbandelier über der Schulter tragen. Wird ja wohl so nicht beabsichtigt sein?

preussischblau

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Montag, 20. März 2017, 14:18

Tja, nur diejenigen, die ich angemalt habe, sind rudimentär ausgefallen, die von anderen bemalten sind es nicht. Vielleicht lerne ich ja noch dazu, wer weiss. Aus der Entfernung ist das später kaum zu sehen, meine Standard-Ausrede :-)

Was das Bandelier angeht, da habe ich mich nach der Vorlage gerichtet:
http://www.bauer-spielwaren.de/de/marken…nfanterie-1329/
... ohne zu weissen, wie akkurat das ist. Aber auch die Funcken Bildchen zeigen weiße gekreuzte Bänder, auf der einen Seite die Munitionstasche, auf der anderen der Proviantbeutel.

Riothamus

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Montag, 20. März 2017, 14:18

Sind die Musketiere vielleicht die, bei denen man den Kopf austauschen kann, um sie mit Tschako für Napo benutzen zu können? Da haben sie dann witzigerweise die Säbel gleich ganz weggelassen. Für Friedrichs Mannen könnte das 2. Bandelier Lederfarben bemalt und mit Tasche und Werkzeug bestückt werden, auch wenn es etwas zu breit bleibt.

Bei der Basegestaltung bin ich mir nicht einig. Die neue Version passt besser zu Deinem Wald, das Teddybärfell sieht aber auch nicht schlecht aus.

Edit: Ja, das ist die extrem generische Form. Wann die Bänder des Gepäcks weiß wurden, kann ich nicht sagen, aber es ist durchaus möglich, dass das schon beim Regierungswechsel geschah. Menzel hat sie noch lange später lederfarben dargestellt.

Edit 2: Tornister, Brotbeutel und Schanzwerkzeug oder Zeltpflöcke oder Feldflasche hingen eigentlich an einzelnen Riemen. Aber bei der Form haben sie es als Entschuldigung benutzt, um es generisch zu halten. Jetzt habe ich auch ein Bild von Menzel mit weißen Bändern für die Ausrüstung. Vielleicht hing es ein wenig von der Situation ab...
Gruß

Riothamus

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Montag, 20. März 2017, 14:56


... ohne zu weissen, wie akkurat das ist. Aber auch die Funcken Bildchen zeigen weiße gekreuzte Bänder, auf der einen Seite die Munitionstasche, auf der anderen der Proviantbeutel.

Ahso, konnte den Brotbeutel nicht erkennen. Ich mache den Brotbeutel und das dazugehörige Bandelier meistens in Paille oder sowas zwischen Grau und Ocker.

Was mir sehr gut gefällt sind Deine Fahnen. Toll wie Du das Wehen im Wind hingekriegt hast. :thumbup:

preussischblau

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Dienstag, 25. April 2017, 21:46

Rüstungsrohstoffe

Immer noch wartet eine Kiste voller Zinnschrott darauf, in Rüstungsgüter und Personal umgewandelt zu werden. Heute habe ich mir mal ein Eimerchen davon vorgenommen und ein paar „Kunstgegenstände“ in einen neuen Zustand versetzt. Die Teile sind mehr oder weniger hübsch (eher letzteres) und fast alle zu groß für den Schmelztiegel des Gießheinrich.



Eine Blechschere macht das klar. Das Material ist ja ziemlich weich, kein Problem. Nur manche Sockel oder dicke Reliefs erfordern etwas mehr Umpf in den Fingern.



Wenn die Teile splittern oder sehr schwer zu zerlegen sind, handelt es sich nicht um Zinn, sondern auch mal Plastik oder Eisenblech. Das wandert in die Tonne.



Der Nachteil ist, dass die Brünierung oder irgendwelche Beschichtung ganz schon stinkt beim Einschmelzen. Fenster weit auf!



Die ersten Güsse sind fertig. In nehme zwei Figuren, die sich besonders gut und einfach entformen lassen. Es geht in diesem Schritt erstmal nicht darum, fertige Figuren herzustellen, denn die sollen ja nicht aus reinem Zinn bestehen.



Vielmehr soll aus dem Zinnschrott leicht zu bearbeitendes und leicht zu dosierendes Rohmaterial entstehen, das sich später gut mit Blei mischen lässt. Daher ist es auch wurscht, wenn die Figuren nicht ganz ausgegossen sind. Ich warte nur so lange, bis das Zinn geschmolzen ist und erhitze es nicht weiter für bessere Fließeigenschaften. Das kommt erst beim endgültigen Guss.



Der Haufen ist fast fertig verarbeitet. Der Schmodder neben dem Tiegel sind Verunreinigungen, die auf dem flüssigen Zinn schwimmen und entfernt werden. Das ist das Zeug, das so elendig stinkt. Wenn es dann ans Herstellen der Figuren geht, nehme ich die rohen Zinnfiguren als „Barren“, und weil sie bei dem Verfahren vom Schmodder befreit wurden, gibt es dann keine Geruchsbelästigung mehr.



Das Gleiche mache ich auch mit rohem Blei, die beiden Metalle werden dann ungefähr 1:1 gemischt. Ausbeute in etwa 2,5 Stunden.



Die Angüsse sind etwa nochmal des Gewicht einer Infanteriefigur, macht also übern Daumen Zinnmaterial für 90 Figuren, bei 1:1 Mischung mit Blei also etwa 180. Das Gleiche mache ich demnächst mit einem zersägten Bleibarren. Beides wird dann gemischt.



Nebenbei entstehen latürnich auch Figuren mit der korrekten Legierung, Artillerie samt Besatzung ist gerade angesagt. Dazu ein andermal mehr.

Gruß, Stefan

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Mittwoch, 26. April 2017, 13:25

Hauptsache Du vernichtest nicht Zinnbecher, die ich brauchen könnte. ;( Aber das meiste sieht auch ohne Detailfotos nach Schrott aus.

Was willst Du denn mit solchen Massen von Grenadieren? :D

Pappenheimer

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Montag, 15. Mai 2017, 14:39

Das erinnerte mich an dieses Projekt hier: http://www.carryingsonupthedale.com/2017…7-show-aar.html

Etwa in der Mitte gibt es Fotos von einem wohl Imaginations-Spielchen mit Prinz August Figuren. Hat was. Ich würde wohl mitspielen, auch wenn ich kein Megafan von soviel Old School bin.

D.J.

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Montag, 15. Mai 2017, 17:46

Was für ein Thread, welch ein Projekt! Da werden Kindheitserinnerungen wach. Danke für diesen Thread, die vielen Tutorials und auch für die kleine Reise in die Kindheit :)
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

preussischblau

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 12:00

Moin

Zitat

Da werden Kindheitserinnerungen wach
Hey, geht mir genauso... freut mich, wenns gefällt

Aktuelle Baustelle ist ein wenig Pinselarbeit, nicht meine größte Stärke. Es geht langsam, ist nicht detailliert und überhaupt bin ich nicht zufrieden. Aber jetzt hat mir Lettow-Vorbeck freundlicherweise einen Crashkurs in seiner Maltechnik gegeben. Herzlichen Dank dafür! Der Schwerpunkt ist Geschwindigkeit, nicht Superdetails, das wird bei mir eh nix. Und mit dieser Technik habe ich es geschafft, von 1,5 - 2 Stunden pro Figur auf etwa 15 Minuten zu kommen. Enorm!

Wie gesagt, preisverdächtig ist das nicht, aber ich komme voran und es genügt meinen Ansprüchen, und vor allem kommen mal ein paar Einheiten zum Spielen zusammen. Hier österreichische Artillerie, teils mit Beutegeschütz.



Wenn es die :cursing: Post endlich schafft, den fehlenden Wash zuzustellen, wirds weitergehen, Basierung sobald die anderen Geschütze trocken sind und dann... ^^

Pappenheimer

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 12:07

Ich finde die Bemalung für diesen Stil an Figuren prima. Viele bemalen diese Old-School Minis noch weitaus minimalistischer.

Was ist denn das für eine Artillerie? :)

preussischblau

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 13:26

Das sind die Geschütze von NMZ, eine nicht näher spezifizierte Kanone, 12-Pfünder? und eine ebenfalls nicht näher spezifizierte Haubitze, wird für die Österreicher noch dunkelgelbe Versionen geben.



Ich frage mich, wie die Haubitze transportiert wurde, eine flache Protze mit einer flachen Ebene, um sie hochzuziehen? Oder ein schwerer Wagen, aber wie kommt das Teil hoch? Für die Kanone gibt es eine Dornprotze, aber die Haubitze hat nur Handgriffe - das Teil kann man aber sicher nicht von Hand heben. In einem Buch über die Artillerie Friedrichs des Großen habe ich dazu nix gefunden, die Abbildungen dort zeigen nur Kanonen auf Lafetten, zum Transport von Mörsern/Haubitzen wie von NMZ im Modell umgesetzt ist nix zu lesen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »preussischblau« (17. Mai 2017, 14:00)


Pappenheimer

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 13:42

Ahso, habe das mit der österr. Artillerie irgendwie überlesen. Ich habe ja auch schon österr. Ari gemalt. Wie die Uniformierung exakt vor 1750 ausschaute, habe ich leider auch keine Ahnung.

Zur Haubitze: http://crogges7ywarmies.blogspot.de/2016…e-drawings.html
Christan Rogge hat schon ne Menge über Artillerie aus dem Zeitschnitt verfasst. Er ist auch sehr hilfsbereit, wenn es um sein Lieblingsgebiet (Artillerie im Siebenjährigen Krieg bei verschiedenen Staaten) geht.

Für einen 12-Pfünder sind die Räder Deines Geschützes arg klein. Würde eher auf ein kleineres Geschütz tippen (geringeres Kaliber) oder aber einfach falsch dimensionierte Räder. Letztlich ist es für das Spiel an sich wohl wurscht. Da kannst Du auch per Menge der Minis pro Base definieren, ob es sich um leichte, mittlere oder schwere Ari handelt.

Riothamus

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 14:28

Erstmal wieder trotz Schnellmalerei: :thumbsup: , :thumbsup: , :thumbup: mit * und Eichenlaub.

Dann: Wie malt man bloß so schnell?

Schließlich: Das ist ein Mörser. Haubitzen waren auf Lafetten montiert, sahen aus wie kurze Kanonen. Zum Transport der Mörser müsste ich nachschauen. Zur Feldartillerie sollten Mörser nicht gehört haben.

Bei einem Schußwinkel von über 45° spricht man von werfen. Das ging mit Kanonen nicht. Haubitzen waren für beides da, Mörser zum Werfen.
Gruß

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 14:47

Ich finde den Malstil total klasse.
Es ist immerhin ein Retro-Projekt, die Miniaturen sind nicht ganz so detailliert wie die neueren (man nannte die selbst Gegossenen glaube ich mal "german flats"?) und außerdem werden da große Mengen an Figuren aufgestellt.
Dafür ist die Bemalung sogar schon fast etwas zu gut, wie ich finde, da die Kleinigkeiten eh auf Armlänge ode rweiter verschwimmen.
Also kein Grund zur Panik, das sieht für mich persönlich richtig, richtig klasse aus :thumbsup:
So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 15:55

Danke für die Hinweise zur Entschlüsselung des dicken Geschützes. Da könnte man ja eine Sonderregel draus machen: Die Mörser sind dann "Belagerungsgeschütze" und in der Schlacht unbeweglich. Wenn die Stellungen erobert werden, sind sie automatisch verloren, sie können keinen Stellungswechsel machen. Ist in BP zwar so nicht vorgesehen, aber Abwandlungen sind ja nix schlechtes. Und in einer anderen NMZ-Form habe ich kurze Kanonenrohre gefunden, die man als Haubitze auf der Lafette nehmen kann, das werde ich mal probieren.

Was den Malstil angeht, da verweise ich flugs auf meinen Lehrmeister Lettow-Vorbeck, der braucht 5 und nicht 15 Minuten und es sieht auch noch viel besser aus als bei mir. Ich habe grad mal ein Dutzend Figuren mit der Technik bepinselt und bin noch nicht so erfahren. Die Technik kommt meiner Arbeitsweise aber sehr entgegen und wenn ich etwas sicherer geworden bin, werde ich vielleicht mal eine kleine Doku machen. Aber erst nach der "Selbstfindung", denn die eine oder andere Abwandlung mag es geben.

Eine ganze 18er Infanterieeinheit an ein oder zwei Abenden bepinseln können, das wäre fantastisch, und es sieht so aus, als wäre das machbar. Befeilt und entgratet sind sie schon, mal schaun.