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tattergreis

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Sonntag, 6. August 2017, 11:47

Gefecht am Stettiner Tunnel oder "Er kam, er saß, ich siegte"

Nach einer zweijährigen Friedensphase unternahm Knobelland einen Vorstoß ins benachbarte Langeland, zum einen, um den Rost aus den Musketen zu schütteln (soll heißen Die Kriegskunst-Regeln besser kennenzulernen) als auch die Lokalitäten zu erkunden (Zieten kannte meine Behausung nicht).

Der Auftrag an den Oberbefehlshaber der knobelländischen Streitkräfte lautete bewaffnete Aufklärung, zumal geheime Informationen vorlagen, dass die Provinz eine Bedeutung für Langeland hätte, die noch nicht bekannt war. Dazu war dem Befehlshaber ein Adjtant an die Seite gestellt, dessen Sprachfertigkeiten die Kommunkation mit der örtlichen Bevölkerung ermöglicht.



Hier rechts mit der bunten Uniform auf weißen Pferd.

Was man auf dem Bild noch sieht, ist ein anderer General in weißer Uniform. Dieser hatte den Oberbefehl über die Streitkräfte übernommen, da der bisherige Oberbefehlshaber Frederique le Grand unpässlich war (scheußliche Intrige fürwahr). Dem Author dieses Berichtes liegt der Name des Generals nicht vor, die Langeländer nennen ihn "Monsieur Mur" (inoffiziell "Der, der nur auf seinem Ar... sitzt", aber darüber schweigen wir lieber).

Zieten (der Spieler) wurde vor dem Spiel mt dem Auftrag bekannt gemacht (bewaffnete Aufklärung) sowie mit den Sonderregln der Figur/Miniatur Zieten: nur er kann mit den Einheimischen auf dem Spielfeld reden, oder er kann seine Beliebtheit in der Armee nutzen, um Boni auf Initiativwurf und Moral zu bekommen.

Seine Wahl fiel auf:

er benutze seine mitgebrachte Generalsfigur und beließ Zieten in der Funktion des Befehlsüberbringers.

Fortsetzung folgt.
...,sondern es haben sich längere Gefechte entsponnen, aber im allgemeinen ist zu sagen, daß, merkwürdig genug, unter Eugen und Malborough die Schlachten den napoleonischer ähnlicher sind als die fridericianischen. Delbrück

Finally having fun painting again.

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Sonntag, 6. August 2017, 12:14



Hier nochmal Zieten etwas näher, der Herr hinter ihm in Rot ist ein Wissenschaftler, der einen Weg gefunden hat, kostengünstig 12 Pfünder herzustellen. Hätte Zieten ihn gefunden und nach Knobelland verbracht, hätte er in den nächsten Spielen seinen beeindruckenden Dicken Brummer auch wirklich als 12pfünder verwenden können.

In Blau hinter Zieten steht ein schweizer Schokoladenfabrikant. Sein Pferd lahmte, und er konnte seine Ladung nicht in die Schweiz verbringen. Hätte Zieten ihn mit einem Euro oder einigen auf dem Schlachtfeld vergrabenen Schweizer Franken eine Tafel Schokolade abgekauft, hätte dieser Händler in den nächsten Spielen ein Bataillon Schweizer organisiert, die für Knobelland gekämpft hätten. Da dies nicht geschah, haben meine Kinder und ich gestern ne Tafel Milka verputzt. Und Langelands Armee erwartet Nachschub. An schweizer Soldaten, nicht an Schokolade. Oder, vielleicht...
...,sondern es haben sich längere Gefechte entsponnen, aber im allgemeinen ist zu sagen, daß, merkwürdig genug, unter Eugen und Malborough die Schlachten den napoleonischer ähnlicher sind als die fridericianischen. Delbrück

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Sonntag, 6. August 2017, 12:40

Das Schlachtfeld:


Allzuviel Gelände wurde es dann doch nicht, auf der rechten Seite war das Schlachtfeld begrenzt durch einen Fluß, das dicke Haus ("Schwedenhaus") beinhaltete einen reichen Wirt, einen Magd mit Verbindungen nach Sueden, und den Wissenschaftler. Die Magd weiß von Sueden, die einen Job in einer Armee suchen...
Zietens rechte Flanke:


linke Flanke mit franz. Fremdarbeitern


Wir haben beide unsere Streitkräfte mittels Karte plaziert und dann unabhängig voneinander aufgestellt. Zu diesem Zeitpunkt fiel auch die Entscheidung über den Ausgang der Schlacht, was uns aber beiden noch nicht klar war...

Nach dem Aufstellen haben wir Befehle erteilt und das Spiel ging los.

Da ich nur Demonstrieren wollte bzw. den Eindringling erst einmal vom weiteren Vormarsch abhalten wollte, nahm ich eine Verteidigungsposition ein, nur meine Kavallerie hatte einen Engagebefehl. Da Zieten nur Move-Befehle erteilt hatte, hielt seine gesamte Armee beim Erreichen der Positionen und schaltete auf Hold

Meine schwere Kavallerie stürmte auf das nächste Ziel zu, ein 4-pfünder, welcher bereits einen Gendarme vom Pferd geschossen hatte.


4 weitere Kameraden wurden vom Pferd geschossen, die Charge brach zusammen und die Gendarmes fluteten zurück. Zieten fiel auf, dass er mit seiner Kavallerie weder Counterchargen noch Verfolgen konnte, ich hatte ihn vor Holdbefehlen gewarnt...
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Sonntag, 6. August 2017, 13:01

Zieten Armee war Lehrbuchmäßig aufgestellt, nur bei dieser Brigade unterlief ihm ein Fehler, viel Spaß beim Suchen


Meine Dragoner und Skirmisher strebten in Richtung Kneipe, was sich zu einem outflanking Manoeuvre entwickelte, allerdings kamen bei den Langeländer nur skirmisher und später auch Dragoner in aufgelöster Ordnung zum Einsatz



An meiner linken Flanke setzte meine Kavallerie ihre Angriffe fort, diesmal kam es zu einem Treffen zwischen meinen Mousquetaires und den zietenschen Kürassieren



Leider gibt es bisher keine Bilder vom Melee. Diese verlief zuerst unentschieden, dann konnten die Kürassiere die Mousqetaires zurückdrängen.
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Sonntag, 6. August 2017, 13:38

Zu diesem Zeitpunkt drohte eine ernsthafte Niederlage auf der linken Flanke, und Zieten freute sich schon auf das Aufrollen meine Schlachtlinie. Aber weit gefehlt: als den Mousqutaires plötzlich gewahr wurde, dass ihre Genger nicht die gefürchteten Canastanier waren, überwanden sie alle Hemmungen und schlugen den Hund zu Brei die Kürassiere in Mengen entzwei. Diese routeten (m.E. zu Unrecht)



Meine Mousquetaires sammelten nach hinten und reformierten, während Zieten voller Entsetzen merkte, dass eventuell seine gesamte Kavalleriebrigade fliehen könnte, aber er schaffte den Brigademoraltest.

Die fliehenden Kürassiere bringen sowohl die Dragoner als auch die skirmisher zum Faltern.
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Sonntag, 6. August 2017, 13:59

In der Zwischenzeit hatten die Geschütze beider Seiten die gegnerische Infanterie aufs Korn genommen, und auch an meinem rechten Flügel wurde munter gewürfelt. Zieten entwickelte seine leichte Infanterie allerdings nicht in skirmisher-Formation, und da ich gerne Doppelsechsen warf, waren seine Verluste nicht unerheblich



Noch mehr litt das Bataillon d´Alsace, welches von meiner Batterie regelrecht in Stücke geschossen wurde


Bei mir entstanden auch Lücken


Auf meiner linken Flanke hatten sich die skirmisher Zietens in einem kleinen Haus eingenistet, und schossen erfolgreich zwei Mousquetaires vom Pferd, weshalb sich mein Kavallerieflügel noch etwas zurückzog.

Endlich entschloss sich Zieten dazu, seiner Kavallerie einen neuen Befehl zu geben, statt Assault wählte er das weniger aggressive Engage. Trotzdem sandte ich lieber meinen Oberkommandieren in Richtung meiner angeschlagenen Kavallerie, ich wollte die Kavallerie Zietens in einem entscheidenden Angriff des Feldes verweisen.



Doch bevor es irgendwie spannend werden konnte, hatten meine skirmisher die leichte Infanterie Zietens stark getroffen, und so routeten sie


Dies war zu viel für den mehrmals verwundeten Brigadegeneral, und er zog seine Brigade vom Feld.

Dies war die 13. ! Runde, und Zieten gab mir die Hand und sich geschlagen, Langeland hatte die drohende Invasion abgewehrt.

Dadurch war auch der Stettiner Tunnel offengeblieben, und so können im nächsten Spiel die angeworbenen italienischen Truppen zu meiner Armee stoßen. Und da ich zuerst das kleine Häuschen am Waldrand untersucht hatte, sind die dort befindlichen Soldaten in meine und nicht in Zietens Hände gefallen.

Blick auf Zietens Zentrum und linken Flügel, meine Truppen haben sich endlich entfaltet, als das Spiel endet



Fazit folgt.

cheers
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Sonntag, 6. August 2017, 17:58

Fazit:

Das Szenario hat nicht "funktioniert". Ich war davon ausgegangen, dass Zieten aggressiver vorgeht, und hatte mich als Verteidiger aufgestellt. Ich wollte ihn ja gar nicht daran hindern, die Gimmicks zu nutzen.

Als ich erkannt hatte, dass Zieten erst eine Entscheidung auf dem Kavallerieflügel abwartete, hab ich versucht, einen Angiff auf seinen anderen Flügel zu organisieren, aber DKK ist ja absichtlich langsam bzgl. der Befehlsänderung. Für die Zukunft sprechen wir wohl besser ab, wer aggressiv vorgehen muss (ich darf im nächsten Spiel angreifen 8o ), so fiel die Entscheidung schon vor dem eigentlichen Spielbeginn, als Zieten meine Gästewürfel akzeptierte. Die sind grottenschlecht. :whistling_1:

Mir hat es trotzdem gefallen, mit Zieten zu zocken, und wir planen natürlich weitere Auseinandersetzungen, Langeland knöpft sich also bald die vereinigten Reichslande vor :animierte-smilies-militaer-084:

cheers
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zieten

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Montag, 7. August 2017, 12:43

"Rodenburger Wochenblatt vom 7. August 1747, Sonderausgabe

Die Herzögliche Wehr marschiert endlich !


Rudolphus Augenstein, Herausgeber, Im Felde mit dem Expeditionskorps, geruhen zu berichten:

Genug der Überfälle, der gestohlenen Rinder, der verwüsteten Höfe! Vor zwei Tagen nun konnten die Langeländer in ihre Schranken gewiesen werden. Ein Expeditionskorps vortrefflicher Regimenter unter dem Kommando seiner vornehmen Exzellenz Franz-Rudolf von Griensteidel ist weit in langeländer Territorium eingedrungen und hat den Gegner zur Schlacht gezwungen.

Der erste Schuß des Feldzugs fiel, als die unerfahrene Kavallerie der Langeländer sich anmaßte, eine Halbbatterie unserer Geschütze (kleine 4-Pfünder!) überrennen zu wollen. Leere Sättel und Fersengeld waren die Folge! Danach operierte die gegnerische Kavallerie nur noch zögerlich und ohne Esprit. Eine weitere halbherzig vorgetragene Kavallerie-Attacke wurde ebenfalls zurückgeschlagen und dieser Flügel des Gegners drohte zeitweise sogar völlig zusammenzubrechen.

Auch die zahlreiche gegnerische Infanterie verhielt sich zögerlich und hatte nicht die Courage zum Angriff. Deren General ritt hierhin und dorthin und zurück, Befehle wurden gegeben und widerrufen, es wurde marschiert und deployiert. Derweil hielt unsere in sich ruhende schimmernde Wehr dem Artillerie-Beschuß des Gegners stand.

Als erkennbar wurde, daß die Langeländer lediglich ein Abnutzungsgefecht im Sinne hatten, nutze von Griensteidel die ihm dadurch großzügig gewährte operative Freiheit, in Feindesland weiter nach seinem Gutdünken aktiv zu operieren. Wir werden weiter berichten."


Mein Eindruck als Spieler:
- Die Kriegskunst-Regeln sind gebrauchsfähig. Es gab keine Regelstreitigkeiten.
- Beide Spieler haben verhalten operiert, hatten Respekt voreinander (und vor der feindlichen Artillerie; 8 Geschütze auf dem Tisch; Kartätschen tun weh). Und nicht zuletzt deshalb war auch
- das "Spielgefühl" seeeehr Siebenjähriger Krieg. Tolle Armeen schick bemalt, ausreichend Truppen,und zweckmäßiges Gelände auf dem Tisch, zwei Linien hintereinander, Kavallerie vorschicken, keine Grand Batteries. Gute Atmosphäre.
- Auf den "Szenario-Überbau" hatte ich mich leider nicht eingelassen. Bin halt ein "alter Mann" und wollte (konnte?!) mich neben DKK (mein erstes Spiel) nicht mit noch mehr Zusatz-Info beschäftigen.

Ein großen Dank an tattergreis für dass, was er da auf die Beine gestellt hat!

Horrido
Mon Dieu, Ziéthen attaque déjà, et mon infanterie n’est pas encore arrivèè.- Friedrich II.

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Dienstag, 22. August 2017, 09:08

Vielen Dank für den schön und nachvollziehbar bebilderten Spielbericht. Ich finde es prima, wenn man sich an DKK versucht.

Ich freue mich schon sehr auf weitere Nachrichten aus Knobelland.

tattergreis

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Donnerstag, 31. August 2017, 17:48

Ich freue mich schon sehr auf weitere Nachrichten aus Knobelland.


Die Nachrichtenredaktion aus Knobelland übernimmt Zieten, er wirbelt Stories aus dem Ärmel dass mir die Sinne schwinden. :blink_1:

Ich beschränke mich auf Langeland, diesem steht eine Staatsreform bevor. Mein anvisiertes Armeegrößenziel habe ich baldigst erreicht, muss nur noch den restlichen überschaubaren Zinnhaufen bemalen, was in absehbarer Zukunft sein wird. Dann beginnt der Einmarsch in Knobelland (hoffe Ende September).

Was mich jetzt am meisten beschäftigt, ist das Entwickeln eines Rahmens für eine imaginäre Kampagne, wie sollen Ergebnisse übertragen werden, wann ist Knobelland erobert, wie werden die Schlachtfelder gestaltet. Manchmal denke ich, historisch korrekt ist einfacher als Imagination. Beim einen schaut man ins Geschichtsbuch, was als nächstes kommt, beim anderen ist Kreativität gefragt.

Icke und kreativ LOL...
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Freitag, 1. September 2017, 11:06



Was mich jetzt am meisten beschäftigt, ist das Entwickeln eines Rahmens für eine imaginäre Kampagne, wie sollen Ergebnisse übertragen werden, wann ist Knobelland erobert, wie werden die Schlachtfelder gestaltet. Manchmal denke ich, historisch korrekt ist einfacher als Imagination. Beim einen schaut man ins Geschichtsbuch, was als nächstes kommt, beim anderen ist Kreativität gefragt.

Geschichtsbuch ist gut. Finde mal meine Schlachten in langläufigen "Geschichtsbüchern"!

Ich schlage mich immer mit zahlreichen zeitgenössichen Zeitungsartikeln, uralten Publikationen, Biographien (da gibt es auch zu "meinen" Feldherren praktisch nix modernes und ich nehme zeitgen. Werke) und natürlich Google Maps/Earth und ähnlichem rum. Die teilweise widersprüchlichen Angaben gepaart mit den Erfordernissen des Tabletop unter einen Hut zu bringen, erfordert schon eine gewisse Kreativität.

Im Prinzip musste ich bei den 2 Kampagnen auch ein bisschen kreativ sein. Die Feldherren mögen historisch gewesen sein, aber wie die Schlachtfelder aussehen würden und wie man sich positionieren würde, war alles so fiktiv wie bei Imaginations.

Unsere Skirmish-Kampagne mit Pikeman's Lament wird wohl auch mehr Imaginations mäßig verlaufen. Ne kleine Reichsstadt irgendwo in Dtl. wird immer wieder von Horden marodierender Kaiserlicher oder Allierter überfallen und muss sich überlegen, ob sie die Feinde da oder dort abfängt. Bin schon auf die Stories gespannt. Einige Anleitung gibt ja zum Glück bereits das Regelbuch. :)

tattergreis

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Freitag, 1. September 2017, 16:12

Doch noch (inoffizielle) Nachrichten aus Knobelland: das Regiment Alsace wird aufgelöst: die schweren Verluste im letzten Gefecht führten bei den Überleben (unter Alkoholeinfluß) zu massiven Vorwürfen gegen den Oberbefehlshaber. Was war geschehen? Truppen hatten unter schweren Artilleriebeschuß ausharren müssen, ein einfacher Stellungswechsel hätte das Btl vor der fast vollständigen Auslöschung bewahrt. Überlebene randalierten nun, die Maréchaussee musste eingreifen.

Mal sehen, was der Propagandaapparart Knobellands aus der Geschichte macht :smiley_emoticons_xmas_popcorn_essen:
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Mittwoch, 20. September 2017, 20:45

Nachschub

Durch den Sieg konnte der Stettiner Tunnel für Langeland offengehalten werden, und so gelangte nun Verstärkung in Form eines Bataillons zu meinen Streitkräften


Royal Dithalia
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Donnerstag, 21. September 2017, 09:16

Coole Fahne, auch wenn ich die Fahnenstange etwas arg lang finde. Aber dieses Braun und Rot hat was. Wie sind die denn von der Stärke her eingestuft oder gelten da alle Fremdregimenter gleich viel?

tattergreis

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Donnerstag, 21. September 2017, 10:53

Zitat

Wie sind die denn von der Stärke her eingestuft oder gelten da alle Fremdregimenter gleich viel?
All Men are created equal*
Alle Einheiten starten grundsätzlich mit dem Status Linie, erst ihr Verhalten im Gefecht ergibt einen anderen Status. Das Ausharren im feindlichen Feuer ohne schändliche Flucht (nicht zu verwechseln mit Rückzug unter Wahrung der Ehre) wird positiv bewertet, besondere Erfolge natürlich auch. Starke Verluste ruinieren eine Einheit auch in moralischer Hinsicht, siehe leichte Infanterie und insbesondere "Alsace" Knobellands im letzten Gefecht. Wer dabei dasavouiert wird, sei mal dahingestellt.

Die Fahnenstangenlänge entspricht Lieferzustand, die Fahnengröße ist für 40mm angedacht.

Die Einheit wird der Brigade Royal Voisseaux/ Marine angegliedert, geplant ist dort auch die Angliederung des Regiments Royal Corse, welches aber noch aufgestellt werden muss.

Leider gab es nur ein Btl in dieser Farbkombination, auch anderen Betrachtern gefiel sie.

Thx and Cheers!

*some just work harder in the preseason
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Donnerstag, 19. Oktober 2017, 12:55

Nachwirkungen

Zitat

...ein schweizer Schokoladenfabrikant. Sein Pferd lahmte, und er konnte seine Ladung nicht in die Schweiz verbringen. Hätte Zieten ihn mit einem Euro oder einigen auf dem Schlachtfeld vergrabenen Schweizer Franken eine Tafel Schokolade abgekauft, hätte dieser Händler in den nächsten Spielen ein Bataillon Schweizer organisiert, die für Knobelland gekämpft hätten. Da dies nicht geschah, haben meine Kinder und ich gestern ne Tafel Milka verputzt. Und Langelands Armee erwartet Nachschub. An schweizer Soldaten, nicht an Schokolade. Oder, vielleicht...


Dieser Schweizer Schokoladenfabrikant läßt aus Steuergründen seine Schokolade in Oysterreich herstellen und von dort vertreiben. Er steht zu seinem Wort und hat auf seine Kosten ein Bataillon erstellt.



Dies ist das elfte Bataillon der Armee von Langeland (zwei Regimenter Dragoner zu Fuß zählen nicht zur eigentlichen Infanterie), wenn ich zwölf hab stelle ich sie nochmal einzeln vor.
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Donnerstag, 19. Oktober 2017, 13:23

Cool, freut mich, dass es wieder voran geht und dann die farblich auf die Westen und Aufschläge abgestimmten Augen! Toll auch immer die Livree du Roi.

Weiter so! :)