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61

Montag, 19. April 2010, 11:37

haha - cheers!
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62

Montag, 19. April 2010, 13:14

[/quote]WIe schon der Blog- und Threadtitel beschreiben handelt es sich hier um eine Brigade die im Herbst 1813 gekämpft hat.
Die "Paspelierung" geht tatsächlich auch bei den Figuren vorne an den (sehr hohen und vorne offenen) Kragen runter. Um das ordentlich und unten herum weiterzumalen bin ich leider nicht gut genug! :)[/quote]

Man kann manchmal die Farbe nicht so schichten, wie sie an der Kleidung tatsächlich übereinander lag. Fang doch mal den Kragen einfach vorn und unten herum rot zu malen und dann erst das Schwarz draufzusetzen. So kannst du die Breite der doch recht dünnen Paspelierung sehr leicht kontrollieren. Sogar ich kann das, und ich bin wahrlich kein Malergott.

[/quote]Aber die passen hinten in die Kanonen rein - das sieht man gut auf dem letzten Bild und der Mannschaft die das Geschütz bewegt.[/quote]

Genau da gehören sie auch hin. Dort befand sich Zubehör und ein paar Kartätschenschüsse für den Notfall drin. Die Kartätschen wurden dort auch nicht permanent mitgeführt, erst wenn ein Gefecht drohte. Ich hab mich neulich intensiv im preußischen Artilleriereglement von 1812 schlau gemacht.

[/quote]Ansonsten kommt der Entschluss die Kisten dorthinzustellen primär daher das ich entsprechende Bilder im ach so zuverlässigen Internet gefunden.[/quote]

Die Quelle würde mich ernsthaft interessieren. Bei keiner Artillerie dieser Zeit wurde Munition in irgendwelchen Kisten umhergetragen. (Ja, ich weiß, die Franzosen hatten solche coffrets an den Lafetten, die abgenommen werden konnten. Die wurden aber auch in Feuerstellung auf die Protze gesetzt und nicht auf den Erdboden, was nicht so vielen bekannt ist.)
Vor der Mündung ist ohnehin totale Gefahrenzone, da hatte niemand irgendetwas abgestellt, denn dort ist alles im Weg oder droht zerstört zu werden.

Viele Grüße,

Davout
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63

Samstag, 1. Mai 2010, 17:40

Hallo Davout,

schoenen Dank fuer Deine Anmerkungen, insbesondere was das Positionieren des Kaestchens angeht.
Habe ich das jetzt richig verstanden das das auch waehrend des Schiessens hinten in der Lafette dringesessen hat?

Mit dem Bemalen tue ich mich auch eher schwer danke tortzddem fuer den Tip, werde das beizieten mal versuchen.

Viele Gruesse,
Schlumpfkropf
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64

Sonntag, 2. Mai 2010, 13:41

Müsste er dann nicht auch weiße Ärmelaufschläge haben? Ich schätze, er stammt von einem der pommerschen Regimenter (habe meine Unterlagen gerade nicht zur Hand). Kragentressen hatten doch eigentlich nur Unteroffiziere, oder hast du eine wirklich gute Quelle, die diese starke Abweichung belegt?

Grüße,

Davout
nachedem goldene Paspeln entfernt wurden und alles weiss gemalt wurde hat nun Peter Fitzgerald angemerkt das die von den Stammregimentern gekommenen Offiziere ihre Kraegen wohl farblich den englischen Uniformen agepasst haetten... bloederweise habe ich vergessen nach einer Quelle zu fragen... Kannst Du das bestaetigen?
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65

Montag, 3. Mai 2010, 08:06

Hallo Schrumpfkopf,
es wäre mir neu dass die Offiziere die Uniform ihres Stammregiments den Behelfsuniformen aus britischen Beständen angepasst hätten. Wer ist Peter Fitzgerald? Die Quelle dafür würde mich auch mal interessieren. Im Zweifelsfalls kannst du ja immer noch sagen, die Offiziere wären gerade von der Stammeinheit gekommen. Irgendwann muss ihre Uniform ja mal so gewesen sein.

Zu dem Lafettenkasten bei Artillerie. Bei den Preussen und Russen gehe ich davon aus, dass diese Kästchen auch beim Schießen auf der Lafette blieben. Mir ist keine Armee bekannt, die solche Kästchen im Gefecht extra hinterm Geschütz aufstellte. Bei den Franzosen war das Teil größer und diente als Zwischenmunitionsdepot, wobei der Kasten auch auf die Protze gesetzt wurde und nicht auf den Boden.

Bei Russen und Preußen war dieser Kasten kleiner und diente zur Aufbewahrung von Zubehör. An Munition befanden sich höchsten ein paar Kartätschen für den Notfall darin. Der am Geschütz vorhandene Munitionsvorrat befand sich im Protzkasten.

Viele Grüße,

Davout
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66

Montag, 3. Mai 2010, 11:56

Hallo Davout,

Peter Fitzgerald ist der Inhaber von Calpe-Miniatures, und sein Erfahrungsschatz bezüglich der preussischen napoleonischen Armee ist unzweifelhaft beeindruckend. Ich werde demnächst nach Quellen für seine Informationen über das 9te Reserveregiment fragen und Dir diese dann gerne mitteilen.

Die Kästen habe ich inzwischen wieder in die Lafetten eingepasst, und hoffe das die jetzt dort verbleiben können.

Schöne Grüße,
-Schrumpfkopf
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67

Montag, 3. Mai 2010, 12:53

Hallo Schrumpfkopf,

über diese Information würde ich mich freuen.

Grüße,

Davout
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68

Sonntag, 9. Mai 2010, 01:20

@Schrumpfkopf,
nochmal zu diesem Lafettenkasten. Ich las heute in einem russischen Buch, dass bei der russischen Artillerie derLafettenkasten in Feuerstellung 2 m neben dem linken Rad aufgestellt wurde. Das erscheint logisch, weil auf der linken Seite des Geschützes der Lader und der Zündlochmann das meiste darin befindliche Zubehör benötigten, das sie sich dann umhingen.

Im preußischen Artilleriereglement von 1812 fand ich auf S. 112 dazu noch folgendes zum Feuern mit Kartätschen:
"Nr. 2 springt schnell zum Lafettenkasten, den Nr. 4 mit der rechten Hand öffnet, und nimmt daraus einen Kartätschschuß, wovon unter allem Umständen 2 Stück mit verschiedenen Kugeln darin vorräthig sein müssen." Die nächst folgenden Kartätschen wurden dann aus der Protze genommen. Die Frage ist dabei nur, wo war der Kasten? In der Lafette oder wie bei den Russen neben dem Geschütz? Ich kenne eine Abbildung aus der Zeit nach 1815, da sitzt der Kasten bei einem Geschütz das gerade geladen wird auf der Lafette. Sicher bin ich mir aber nicht, was nun richtig ist. Irgendwo neben oder hinter dem Mündungsbereich ist aber auf jeden Fall schon mal nicht falsch.

Grüße,

Davout
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69

Sonntag, 9. Mai 2010, 17:23

Hallo Davout,

vielen Dank fuer Deine fachkundigen Ausfuehrungen die sich im uebrigen mit dem decken das mir nun P. Fitzgerald geschrieben hat.

Bezuegl. der Facings vom 9ten Reserveregiment wurden mir nun 2 Quellen genannt, ein Buechlein von Robert Mantle das dieser fuer
die "Napoleonic Association" veroeffentlich hat (Zweitquelle), und einer der obskuren Brauer Uniformboegen mit dem Thema
Reserveregimenter.

Beides keine allzu soliden Quellen aber dennoch genug um ein bisschen Extraspass beim Bemalen zu rechtfertigen.

Viele Gruesse,
- Schrumpf
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Schrumpfkopf« (9. Mai 2010, 18:35)

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